Piraten plakatieren Europa. Wir sind grenzenlos.

Griechische Letter, kroatische Herzen, französische Frauen. Wer in diesem Wahlkampf nach einem deutschen Plakat auf Münchens Straßen sucht, wird keines finden. Es hängen ausschließlich Plakate der anderen europäischen Piratenparteien in der Stadt.

Wenn wir einen Wahlkampf unter dem Motto Europa. Grenzenlos. beschließen, darf es auch bei der Plakatauswahl keine Einschränkungen geben. So haben wir uns für sechs unterschiedliche Motive von anderen europäischen Piratenparteien entschieden. Mehr Europa geht nicht.

Wer Grenzen akzeptiert, ist grenzenlos beschränkt.

Belgien „Ich wähle Piraten.“

Dieses Plakat aus Belgien richtet sich an unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich mit der niederländischen Sprache verbunden fühlen.

Einfache Worte, eine klare Aussage. Die Schatzkarte im Hintergrund weist den Weg nach Brüssel.

Mit dieser Formulierung weiß jede und jeder, was sie und er am 25. Mai zu tun haben!

 

 

 

 

Frankreich„Politische Transparenz. Es ist Zeit für ein Update.“

Auch in unserem Nachbarland Frankreich machen sich die Piraten für ein Demokratie Update stark.

Nackte Frauen. Piratenpartei. Symbolische Transparenz. Geht das?

Einige Piraten behaupten, dieses Plakat sei sexistisch. Andere wiederum fordern noch mehr nackte Haut. Man kann es nunmal nicht allen recht machen.

Wir Piraten in München haben uns für dieses Motiv entschieden. Das Model ist eine mündige, emanzipierte Frau, die aus freien Stücken gehandelt hat. Diese Entscheidung wollen wir keiner Person verwehren. Wir stellen den Wert der Freiheit und Selbstbestimmung höher als das Risiko, einen Shitstorm abzubekommen.

 

 

Griechenland „Zum ersten Mal geht es um deine Stimme. Piratenpartei Griechenland.“

Diese Aussage wird durch viele Punkte aus dem griechischen Wahlprogramm gestärkt. Auch dort kämpfen die Piraten für neue Ansätze in der Politik, wie beispielsweise dem Zuhören und Nachvollziehen von Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Ebenfalls werden Reformen in den Bereichen Datenschutz und Urheberrecht gefordert.

Piraten sind keine Vorzeigepolitikerinnen und -politker, aber Bürgerrechtskämpferinnen und -kämpfer, die sich für die griechische Bevölkerung einsetzen wollen.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Plakat viele Griechen in München ansprechen; sie sind die drittgrößte Bevölkerungsgruppe in der Landeshauptstadt.

 

 

Kroatien „Kultur, Netzneutralität, Open Source, Kommunikation, Transparenz, Informationen, Privatsphäre, Internet, freie Bildung, Meinungsfreiheit, Wissen. Wenn dein Herz dafür schnell schlägt, bist du Pirat.“

Die kroatischen Piraten stehen mit ganzem Herzblut hinter unseren Themen.

Toll, eine Partei, die ihre Liebe zu den Inhalten offen präsentiert.
Mehr davon <3.

 

 

 

 

Oesterreich „TTIP – Demokratie ist keine Handelsware.“

Dieses Plakat stammt aus Österreich und thematisiert das Freihandelsabkommen. Damit sprechen wir zum einen die sehr aktuelle Thematik an und positionieren uns klar gegen derartige Intransparenz.

Schluss mit den Geheimverhandlungen – wir fordern Demokratie und Transparenz!

 

 

 

 

 

Schweden„Auf dem Sofa kann dich niemand schreien hören. Unsere Stimme – Deine Stimme in die EU.“

Die Schweden haben ihre drei Spitzenkandidaten abgebildet: Christian Engström, Amelia Andersdotter und Anna Troberg wollen (wieder) nach Brüssel.

Wir drücken ihnen die Daumen, denn Christian und Amelia haben bis jetzt einen super Job gemacht!


Kommentare

10 Kommentare zu Piraten plakatieren Europa. Wir sind grenzenlos.

  1. Grafenburger schrieb am

    Wer ist denn die Dame auf dem Frankreich-Plakat?

    *der traum aller pupertierender

    sehr schön und wo kann frau das nackte gegenmodell bewundern? unmöglich die darstellung einer nackten frau zwecks werbung für eine – sich immer noch nennende – menschenrechtspartei!

    DIE WÜRDE DER FRAU IST UNANTASTBAR!!!

  2. Petra schrieb am

    Ich hätte auch sehr gerne solche, für die Botschaften in Berlin. Wo gibt es diese? Sind die auf Hohl-
    kammer? Ich habe leider nur alte aus SE.

  3. Wievma (@wievma) schrieb am

    Zielsicher steigt die Piratenpartei immer noch in jeden Fettnapf der herumsteht. Egal ob das Model auf dem französischen Plakat aus freien Stücken gehandelt hat, oder nicht, was hat dieses Motiv mit der Piratenpartei zu tun, außer dem Wort Transparenz, das ja nicht einmal innerparteilich be- und geachtet wird?
    Eure einzige Chance ist jetzt noch, dass die männlichen Münchner Wähler davon wirklich so hingerissen sind, dass sie sich von einem künstlerisch nicht besonders wertvollen Plakat , das noch dazu in den Farben rot/schwarz – den Farben der NSDAP – gehalten ist (Fettnapf im Fettnapf) so umhauen zu lassen, dass sie die Piraten ins Europaparlament wählen. Bin mal gespannt, wieviel Prozentpunkte wir diesmal einbüßen werden. Ich weiß schon, dass ihr armen Männer und Frauen, die ihr euch für dieses Plakat entschieden habt, einfach nicht anders gekonnt habt. Aber denkt bitte in der Zukunft daran: nicht alles, was ihr schön findet, ist wirklich geeignet im Wahlkampf eingesetzt zu werden.

    • Grafenburger schrieb am

      @Wievma

      Zielsicher steigt die Piratenpartei immer noch in jeden Fettnapf der herumsteht.

      und wenn keiner herumsteht bringen sie noch nen paar von zuhause mit.

      p.s. soll wohl ne naked Marianne sein – aber selbst das bringen sie nicht rüber.

  4. Dennis C. schrieb am

    Und warum gibt es Plakate aus allen Ländern, aber keines aus Deutschland? Ist auch ne Art von Rassismus.

  5. maurice dubois schrieb am

    das F- plakat zeigt die voellige Ignoranz im Umgang mit Bildern. Natuerlich ist es sexistisch, so wie jedes Werbung dass mit nackter Frauenhaut irgendwelche produkte verkaufen will. Das Produkt wird nicht um sich selbst sondern ueber das Symbol verkauft, der Kaufer wird zum symbolischen Frauenbeherrscher fuer den die Frauen die huellen fallen lassen und damit zur sexuellen Kaperung bereit sind.
    Haette man ein haessliches Femenmonster gezeigt, koennte man den ignoranten Initiatoren dieses misslungenen Plakat s keinen Vorwurf des Sexismus machen. Das belgische Plakat ist schon klarer: Piraten waehlen damit ein paar Oberlinge wenns klappt den Tresor von 20.000 EUR / Monat eincashen.

  6. fragender schrieb am

    Kann es sein, dass das Frankreich-Plakat eine Urheberrechtsverletzung ist? Das Originalbild (in hoher Auflösung, ohne jeglicher Schrift) findet man auf devianart.com und die dortigen Bilder sind normalerweise nicht frei verfügbar (sondern meistens sogar hochgradig kommerziell):

    http://mjranum-stock.deviantart.com/art/Arr-30-68567683

    (evtl. muss man sich anmelden und den Altersfilter deaktivieren)

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