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Ergebnisse der Umfrage zur OB Stichwahl

Ihr habt abgestimmt: Dieter Reiter ist euer Favorit!

In einer 72-stündigen Umfrage haben wir, der Münchner Vorstand, unsere Basis über eine mögliche Wahlempfehlung zur Stichwahl befragt. Vielen Dank für die rege Beteiligung! 240 Mitglieder haben sich bei der Umfrage beteiligt.

53% unserer abstimmenden Parteimitglieder sehen Dieter Reiter als neuen OB für München. Jedoch sprechen sich 31% gegen eine Wahlempfehlung für einen der beiden Kandidaten aus und 16% für den CSU Kandidaten Josef Schmid.

Der prozentuale Vorsprung für Reiter ist zu gering, als dass wir als Vorstand eine offizielle Wahlempfehlung zur Stichwahl am 30.März aussprechen werden. Statt dessen empfehlen wir in Abwandlung des bekannten Piraten Plakatmotivs „Vertrau keinem Plakat – Informier dich!“:
Vertrau keiner Wahlempfehlung – Informier dich!

Dieter Reiter (SPD): Homepage, Wikipedia
Josef Schmid (CSU): Homepage, Wikipedia

Folgend ausgewählte anonymisierte Kommentare von Mitgliedern zur Umfrage:

Für Dieter Reiter:
„In meinen Augen auf jeden Fall der Kandidat, der sich am besten mit ‚unseren‘ Ideen vereinbaren lässt. Oder auch: das kleinere Übel ;-)“
„München darf nicht schwarz werden!“
„Wir können uns zum Mehrheitsbeschaffer machen und dadurch zeigen, das wir auch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Lasst uns das auch der SPD zeigen…“
„Klar soll die SPD wieder den OB stellen – für München das kleinere Übel“
„SPD ist den Piraten doch näher …“

Für Josef Schmid:
„Der Filz in München kann nur durch einen Neuanfang beseitigt werden. Das geht nicht mit wieder einem SPD-OB.“
„Die ewig währende Alleinherrschaft der SPD muss endlich beendet werden. Keine andere Partei hat sich in München so herablassend gegenüber den Piraten geäußert und verhalten wie die SPD. Daher Abwahl!“
„Ude heißt jetzt Raider ä Reiter!“

Gegen eine Wahlempfehlung:
„Es soll Mensch selbst wissen, wen Mensch wählt. Frei nach dem piratigen Grundgedanken.“
„Neutral. Wir wissen nicht, wie sich Reiter oder Schmid im Stadtrat gegenüber dem Piraten-Kollegen verhalten würden.“
„Wie wir alle wissen, ist es stets egal ob SPD oder CSU and der Macht sind“
„Warum sollte der Regen besser sein als die Traufe“
„ein bisschen muessen wir schon noch selbst denken ;)“
„Verschuldung der Stadt, zu viele leerstehende sanierunbsbedürftige Wohnungen der Stadt wird keiner der beiden in Angriff nehmen.“

  1. Genau das ist doch auch das Schöne an den PIRATEN: Da werden 1.300 Partei-Mitglieder zu einer parteiischen Meinungs-Bildung gefragt, 240 Münchner PIRATEN-Mitglieder antworten und dann dürfte das Ergebnis zumindest schon einmal andeuten,vor wem sich ein zukünftiger Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter im Münchner Stadtrat kaum oder gar nicht fürchten muss.
    Aber was soll jetzt der eine PIRATEN-Stadtrat Thomas Ranft unter 79 Nicht-PIRATEN mit diesem eingeschränkten Mitglieder-Votum „240 von 1.300“ anfangen?

    Und was sollen die Münchner GRÜNEN mit diesem Ereignis „Stadtversammlung“ in der Rückerinnerung darauf http://www.sueddeutsche.de/muenchen/stadtversammlung-der-gruenen-gruene-empfehlen-reiter-waehlen-1.1918204 anfangen, wo 200 Partei-Mitglieder von 1.200 + X (=> http://www.gruene-muenchen.de/partei/ ?) über die Fortsetzung der rot-grünen Rathaus-Partnerschaft nachdachten und dem eingeladenen Gastredner Dieter Reiter mehrfachen Applaus spendeten.

    Aber ein Dieter Reiter als (möglicher) Münchner Oberbürgermeister ist etwas anderes der Alexander Reissl mit weiteren 6 Jahren als (wahrscheinlicher) SPD-Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat. Und als öko-radikaler PIRAT bleibt es daher für mich zumindest beim Versuch, mit einem eindeutigen Wähler-Signal die GRÜNEN als Verhandlungs-Partner nach dem 30. März zu stärken – denn nach dem 30. März wird die SPD versuchen, jeden greifbaren Verhandlungs-Partner über den (grünen) Tisch zu ziehen. Daher bleibt es für mich so:

    Wer soll unser nächster Münchner Oberbürgermeister werden?
    Persönlich könnte ich mir den Dieter Reiter (links) ebenso gut vorstellen wie den Josef Schmid (rechts) – so nah wie sie hier beisammenstehen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kommunalwahl-in-muenchen-strategien-fuer-die-stichwahl-1.1916406
    Aber ich werde keine von beiden wählen. Ich werde am 30. März in großen Buchstaben von links unten nach rechts oben SABINE NALLINGER auf den Wahlzettel draufschreiben.
    Warum?
    Weil wir in München radikale Veränderung in der Stadtpolitik und ebenso auch in der Stadtverwaltung brauchen, um das hochgesteckte Ziel „Damit München München bleibt.“ tatsächlich auch erreichen zu können. München ist eine überwiegend sozialdemokratisch denkende und fühlende Stadt, weshalb die Stichwahl-Entscheidung in der Tendenz eher für einen „Oberbürgermeister Dieter Reiter“ ausgehen wird (=> eine Entscheidung für einen „Oberbürgermeister Josef Schmid“ wäre ein besonderes Ausnahme-Ereignis). Je größer nun aber der Stimmen-Abstand von Dieter Reiter zu Josef Schmid am 30. März sein wird, um so stärker dürfte der Münchner SPD der Kamm anschwillen. Um die mögliche SPD-Euphorie „München gehört immer noch uns!“ etwas zu dämpfen, braucht es eine starke SABINE NALLINGER als zweite Bürgermeisterin und deshalb werde ich meinen bürgerschaftlichen Wunsch dadurch zum Ausdruck bringen, indem ich meinen Wahlzettel durch ein großes SABINE NALLINGER ungültig mache. Bleibe ich damit alleine, bin ich nur ein Depp, der seinen Wahlzettel ungültig macht, . . .

  2. Wenn dem Vorstand eine Mehrheit von 53% der Parteimitglieder nicht als Votum der Basis ausreicht, wie groß muss die Mehrheit denn sein, um vom Vorstand anerkannt zu werden? 75%, 80%, 98%?

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