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Ipads statt Steckdosen – Offener Brief an den Bezirkstag

Offener Brief unserer Kandidaten an den Bezirkstag wegen der Anschaffung von Ipads für sämtliche Bezirksräte aus Steuermitteln:

Schnell noch abzocken, bevor die Piraten kommen?

Wollen sich die Bezirksräte zum Ende der Amtszeit noch schnell auf Kosten der Steuerzahler bereichern?
Der Plan, jedem Bezirksrat ein IPad auf Kosten de Steuerzahlen zur Verfügung zu stellen trifft bei uns Bezirkstagskadidaten der PIRATEN auf harsche Kritik. Als Begründung führt die Bezirksverwaltung an man wollte Papiersparen und es seien nicht ausreichend Steckdosen im Sitzungssaal vorhanden um die Laptops der 68 Bezirksräte mit Strom zu versorgen.
Lt. Presseberichten betragen die Anschaffungskosten für die hochpreisigen Trendgeräte ca. 45000,- eine vernachlässigbare Summe, wenn man die Folgekosten betrachtet: die monatliche Grundgebühr von 20,-.
Diese beläuft sich bei 68 Geräte auf 1360,- monatlich. Jährlich kommt da die stattliche Summe von 16320,- zusammen.
Bei 5 Jahren Amtszeit sind das 81600,- Folgegebühren und hält ein I-Pad auch die 5 Jahre durch?
Kennen die Bezirksräte sich so wenig auf dem Gebiet der Elektronik aus und kommen so eventuell nicht auf das Naheliegende?
Mehrfachsteckdosen der äußerst (!) gehobenen Klasse für 10 Geräte a 40,- Euro (Ein paar Steckdosen werden in dem Raum wohl vorhanden sein? ) beliefen sich auf 240,-. Oder wenn es denn so unbedingt sein muss: Ersatz Akkus für Laptops kosten ca 30,- Euro (68x 30=2.040 Euro)
Sollten sich die Damen und Herren jedoch so wenig damit auskennen, dass sie nicht mal auf die Idee mit Ersatzakkus oder banalen Mehrfachsteckdosen zu kommen, stellen wir mal in Frage, dass sie sich mit IPads besser auskennen.

Zur Orientierung: Ein Jahr „Intensiv betreutes Einzelwohnen“ kostet ca. 12000 Euro . Die Quintessenz aus der Anschaffung der IPads ist also, dass durch diese Aktion mindestens 4 Betroffene eine Einjahresmaßnahme versagt werden müsste.
Möglicherweise besitzen die aktuellen Bezirksräte keine Laptops und eine Anschaffung als Arbeitsmittel wäre sinnvoll gewesen – dem widerspricht jedoch der Zeitpunkt, denn in der letzten Sitzung vor Neuwahlen noch derart teure Anschaffungen zu tätigen, hinterlässt bei uns ein sehr ungutes Gefühl.“

Marion Ellen
Gabi Berg
Martina Wenta

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