IT-Ausschuss verabschiedet Wirtschaftsplan 2016 für IT@M – Beschluss über Landauer Gedenkstein in die Vollversammlung vertagt

In unserer IT-Ausschuss-Sitzung vom vergangenen Mittwoch haben wir einstimmig den Wirtschaftsplan von IT@M für das Jahr 2016 gebilligt. IT@M ist ja ein Eigenbetrieb der Landeshauptstadt, wie etwa die Abfallwirtschaft und gehört nicht wie m@net zu den Stadtwerken. Der IT-Dienstleister für die Landeshauptstadt plant für das kommende Jahr Einnahmen in Höhe von 171.158.826 Euro und Ausgaben von 170.268.325 Euro. Der prognostizierte Jahresgewinn beträgt somit 890.501 Euro. Interessant im Wirtschaftsplan sind aber ganz andere Zahlen, nämlich die Anzahl der Limux- und Windowsarbeitsplätze der städtischen Mitarbeiter. Voraus schicken muss man aber, dass nicht jeder Mitarbeiter der Stadt über einen PC-Arbeitsplatz verfügt. 2016 haben 14.085 Mitarbeiter einen Limux-Arbeitsplatz (Basis), 2.119 einen mit einer Limux-Kooperation. 6.963 haben einen Windows-Arbeitsplatz. Insgesamt also 23.167 Mitarbeiter. Die Windows-Arbeitsplätze befinden sich hauptsächlich an Schulen, Kindergärten und Kitas und gehen oft auf Spenden an die betreffenden Einrichtungen zurück. Limux ist somit immer noch die vorherrschende Software.

Im heutigen Kulturausschuss wurde unser Antrag, einen Gedenkstein für Gustav Landauer auf dem alten Teil des Waldfriedhofs bis 2019 zu errichten, in die kommende Vollversammlung nächste Woche vertagt. Grund waren nicht die veranschlagten 20.000 Euro, sondern die Zusammensetzung einer Fachjury für einen entsprechenden Gestaltungswettbewerb. Die Verwaltung hat Vertreter und Vertreterinnen der Städtischen Friedhofsverwaltung, des Stadtarchivs sowie Stadtratskollege Marian Offman als Vertreter der israelitischen Kultusgemeinde und mich als Initiant vorgeschlagen. Die anderen Fraktionen äußerten aber auch den Wunsch an der Jury beteiligt zu werden. D.h. die Verwaltung wird eine neue Vorlage mit einer geänderten Zusammensetzung der Fachjury zur Vollversammlung vorlegen. Der Kulturausschuss war hierbei eh nur vorberatender Ausschuss. Letztendlich hat bei einem sogenannten VB-Beschluss der gesamte Stadtrat das letzte Wort.

Nicht eingehen will ich auf die Beschlüsse im Planungsausschuss zum Thema Tunnel (Landshuterallee u. Englischer Garten), sowie zur Neugestaltung der Fußgängerzone am Marienplatz. Die Münchner Tagespresse hat dazu ausführlich berichtet. Festhalten möchte ich aber doch, dass wir unseren Antrag aufrecht halten, den bisherigen Tunnel in der Landshuterallee nur zu verlängern. Dies würde die Kosten von über Mio. 500 Euro mehr als halbieren. Teilgenommen habe ich dienstags am Empfang für unsere Neubürger (Mitbürger u. Mitbürgerinnen, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben) im Alten Rathaus.

Euer Thomas


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